Maja stellt aus ihrem handgeschöpften Papier auch bewegliche Installationen her bunte handbemalte Formen, die an Mobile erinnern und gerade durch die Lebendigkeit des Papiers, das nie völlig steif und gerade ist, einen ganz besonderen Zauber ausstrahlen. Wenn dann noch Sonne, Wind und Licht die Installationen zum Tanzen und zum Schimmern bringen, ist man vollends bezaubert. Erde, Wasser, Luft und Feuer, den Rhythmus der Erde und das Licht, das über ihr liegt, all das will Maja Pogacnik zeigen und festhalten, einen Augenblick nur. Denn nichts ist fest in ihren Werken, nichts starr. Alles ist in Bewegung, alles ist Veränderung. Für ihre Installationen verbindet Maja gerne Gegensätze - Festes mit Beweglichem, Hartes mit Weichem, Schweres mit Leichtem. Organisches wie Steine oder Holz gibt den tanzenden Papierformen Schwere und Halt, wirkt gleichsam wie eine Verbindung von Luft und Erde.
Die Formen sind oft gleich, aber verschieden bemalt. "Alle gleich alle verschieden", so hat Maja eine ihrer Installationen genannt. Dieses Thema begleitet sie, steht auch als Sinnbild für die Menschen, das Leben: "Alle gleich und doch alle verschieden".
Drachenperformance im Sommer 2001 in Hatzenbach
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Fahnen "4 Elemente" in Hatzenbach 2001 (4 m hoch)
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In ihren Performances lässt Maja Pogacnik zuallererst den Ort auf sich wirken. Wieder sind es die Schwingungen, die Energieströme, die sie aufnimmt, spüren will, und die sie danach versucht umzusetzen, darzustellen. Und wenn sich dann ihre vier Meter hohen bemalten Fahnen mit dem Wind drehen, leuchten und tanzen, können auch die Betrachter die Kraft der Elemente erspüren und erkennen. Oder Maja lässt bunte Drachen, die sie selbst herstellt und bemalt, zum Himmel steigen. Ein Bild, das uns spüren lässt, dass all das Bunte, Leichte tanzen und zum Himmel steigen kann und trotzdem tief mit der Erde verbunden bleibt.
Christiane Holler
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