"Ich habe es im Gespür, was ich will. Das sind die feinen energetischen Wellen, die sensiblen Strömungen, die man nicht sieht, die man nur fühlen kann..."

Es ist faszinierend, was Maja Pogacnik in ihr Tagebuch notiert hat, im November 2002, in Spanien, bevor sie zu malen begonnen hat. Energie und Schwingungen, all das Lebendige, das in und um uns ist, uns in Bewegung hält und in steter Veränderung, ist einer der Lebensmittelpunkte der feinfühligen Malerin. Nicht zuletzt seit ihrer Beschäftigung mit der Geomantie lässt sie der Wunsch, all das darzustellen, was sie empfinden und erfühlen kann, nicht mehr los. "Iberische Spuren" nennt Maja Pogacnik die Arbeiten, die aus den tiefen Eindrücken ihrer Studienreise nach Portugal und Spanien entstanden sind. Eine Reise, auf der sie sich der Erde überlassen und versucht hat, ganz eins mit ihr zu werden.

Malperformance im Sommer 1999 mit Saxophonbegleitung




In ihren Bildern gibt Maja den Energieströmen der Landschaft ein Gesicht, fängt die Schwingungen von Erde, Licht, Wolken und Felsen ein und hält sie fest.

"Ich nehme unsichtbare Energien auf und versuche sie sichtbar zu machen", so beschreibt Maja Pogacnik ihre Arbeit. Das Sichtbar-Machen von Energie gleicht einem sanften, dichten Dialog zwischen Erde und Mensch. Bilder wie aus einer Traumwelt, in erdigen Farben mit starken, ursprünglichen, fast archaischen Elementen, die beim Betrachter Erinnerungen wecken.

An Vergessenes, Verdecktes, Verborgenes, das zu spüren wir erst wieder erlernen müssen. Maja erspürt das ureigenste Wesen der Erde, der Elemente. Sie fühlt die Energiespuren einer Landschaft, nimmt sie auf, trägt sie nach außen und lässt sie uns sehen. Ein kreativer Prozess in Verbindung mit der Landschaft, ein Austausch der, so sagt sie, auch für die Erde eine Bereicherung ist. Majas Geschenk an die Erde.

Auch die Farben, mit denen sie malt, nimmt sie von der Erde. Sie arbeitet mit Erdpigmenten, sammelt Pigmente in verschiedenen Farben und bindet die Erde wie die alten Meister mit einfachen Mitteln wie etwa Eigelb. Maja Pogacnik verwendet keine synthetischen Farben, selbst das Blau oder Grün ihrer Bilder stammt von Naturpigmenten – von Erde vulkanischen Ursprungs oder Metallen.



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Landschaft Erdmuster
Himmel
Erde
Iberische Spuren
Aufsteigend Schwingung
Erdgöttin Olivenhain
Schwingung II Elementarwesen
Strukturen
Delta
Innen Sandzeichnung
Steinzeit    Erdentanz
Auge Winterbaum
Sturm
Zauberschale
Aufwärts Erinnerungen
Wege   Meditation
Winter Erotik der Landschaft
Berg
Magie der Eibe 1   Magie der Eibe 2
Erz
Sensibel Gelbe Wolke
Ausstrahlung
Stimmung Detail 2
  Steingeist
Schneegewitter Stimmung II
Energie I Energie II Energie III
Luft Feuer
Erde Wasser
Durchbruch
Tanz des Feuers Blaues Zeichen
Tänzerin
Abstrakt I